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Marche VoyagerMarken - Orte | Conero

Conero

sirolo & numana

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Unmittelbar südlich von Ancona ragt er auf, der Monte Conero, ein mächtiger, einzelner Kreidefelsen, dessen steile Hänge ins Meer hineingleiten, an seinem Fuß die schönsten Buchten der nördlichen Adriaküste. Verständlich, daß man deshalb im Juli und August nur noch Stehplätze in den drei kleinen Badeorten bekommt. Kommen Sie lieber im Spätmai oder im frühen September, oder am allerbesten im Juni.

Portonovo
Der erste Halt ist, von Ancona aus gesehen, in Portonovo, dem kleinsten der Schlupfwinkel an der Conero Riviera. Versuchen Sie immer wieder, die idyllischen Postkartenblicke hinaus aufs Meer zu erwischen, während Sie die lange gewundene Straße hinunterfahren, die als Sackgasse endet ganz unten bei den Hotels und Restaurants, bei den Campingplätzen und improvisierten Strandhütten auf dem schmalen Strandstreifen.

portonov

Das Fortino Napoleonico, ein kompaktes, leeräugiges Fort  unterteilt den Strand in zwei Teile. Es wurde im Jahre 1808 von Napoleons italienischem Vizekönig errichtet, um englische Schiffe abzuwehren. Heute ist es ein Hotel mit ganz eigenem Charakter.

Am Ende der Straße, dort wo die immergrünen Eichen, die den Fels bedecken, bis ans Meer reichen, liegt die frühe romanische Kirche Santa Maria. Erbaut wurde sie in den Jahren 1034 bis 1048.Ihre merkwürdige Form ist einzigartig in ganz Italien, sie scheint eher in der Normandie zu Hause zu sein.

Zurück auf der Hauptstraße führt der Weg um den Fuß des Monte Conero herum und gewährt dabei weite Blicke ins Land hinein. Ungefähr 8 km südlich von der Kreuzung nach Portonovo sollten Sie den Schildern  „Monte Conero" folgen, die Sie zur Badia di San Pietro führen, im 12. Jahrhundert als Benediktinerklause erbaut, heute als Hotel genutzt. Höher hinauf können Sie mit dem Auto nicht fahren. Der Weg hierher lohnt sich aber wegen der schönen Aussicht.

Die ganze Gegend wurde 1987 zum Naturpark erklärt, ein Netz von Wanderwegen überzieht den Gipfel - Karten und Informationsmaterial sind beim Consorzio del Parco del Conero in Sirolo erhältlich.

Auf dem Gipfel (572m) hat man Spuren einer 100.000 Jahre alten Siedlung aus dem Paläolithikum gefunden, die frühesten Zeichen menschlichen Lebens in dieser Gegend.

Sirolo und Numana
Der südliche Vorsprung des Monte Conero liegt wie schützend vor den beiden Hauptorten der Conero Riviera. Sirolo ist der schönere von beiden mit seiner schmucken Altstadt und einer von Bäumen umsäumten Piazza, die wie ein Balkon hoch über dem Meer schwebt. Die besten Strände erreicht man halbstündlich mit dem Bus, der jede der kleinen Buchten anfährt.Die zahllosen Hotels und Campingplätze unterhalb der Altstadt gehen nahtlos über in die ebenso zahlreichen von Numana.

conero

Numana hat einen schönen langen Strand, der sich nach Süden hinzieht, und ein archäologisches Museum, welches die Geschichte der Pizener dokumentiert, die hier lebten, bis die Römer dazwischenfunkten (via La Fenice, 4).

Wenn Sie den Menschenmassen entkommen wollen, nehmen Sie am besten ein Boot zu den kleinen verschwiegenen Buchten, die anders gar nicht zu erreichen sind. Während der Saison verkehren regelmäßig Boote von Numana, Sirolo und Portonovo aus.

 


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